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video: "how to play a very good punk song" (thanx
to al bird gore)
http://www.youtube.com/watch?v=6iwOsL_dQLg
das sagt first fatal kiss
"verzerrter bass, keyboard, drums und engagierte gesangs- und
geigenparts. feminism will rock you." - so die kurze selbstbeschreibung
von FIRST FATAL KISS. von zuhörerInnen schon mit den SLITS
verglichen worden, behaupten die drei musikerinnen mit nicht wenig
eitelkeit via POP die eigentliche idee von PUNK zu praktizieren.
und negieren damit vehement das etablierte 4 buben 3 akkorde-konzept.
da taucht peaches schon mal in der halle des bergkönigs auf,
und ausserdem gute mädchen, böse mädchen, keine mädchen,
keine buben... der sound lässt so manche konzertbesucherin
wehmütig an die 80er jahre denken (vor 10 jahren hättest'
mit der musik jedenfalls scheissen gehen können). manchmal
sind wir james dean und lotte geht weiter.
das sagt drehli robnik, filmwissenschaftler (april 2008)
"wenn punk irgendeinen sinn hat, dann ist es first fatal kiss!"
das sagt bluminator im kapuzine
(märz/april 2008)
die 3 damen von first fatal kiss (drums, bass, keyboard, geige,
vocals) sind in unsere breiten nicht mehr ganz unbekannt, auch wenn
man sie in unserer stadt schon des längeren vermisst (was sich
hoffentlich bald ändern wird!). ffk beglücken mich hier
mit 11 songs (der großteil zwar nicht aus eigener feder),
die frech und charmant vorgetragen werden. die platte braucht eine
weile, bis sie ihre größe offenbart, aber einmal gepackt,
lässt sie einen nicht mehr los die unschlagbare kombination
von herz und hirn. first fatal kiss mögen es minimalistisch
und politisch. hier werden geschlechterrollen inklusive so genannten
natürlichen anlagen dekonstruiert bzw. überhaupt destruiert.
und wenn fremde worte und ideen der bessere ausdruck dafür
sind, so what! gecovert werden u.a. die nuts (großartig!),
f.s.k. oder die aeronauten. und jene die sich an einem gewissen
technischen dilettantismus stoßen, denen kann ich nur sagen:
geht nach hause zu euren slash gitarre büchern, denn ihr hab
nicht kapiert worum es hier geht. und sollten f.s.k. bald einen
neuen fan haben, dann ist das diesen damen zu verdanken. no boys,
no girls no government! (dieser tonträger ist auch in der kaputique
erhältlich!)
das sagt der orf (gesehen u.a. unter http://termine.orf.at/oe3/...
(august 2007)
First Fatal Kiss. Frische heimische New Wave-Pop-Band.
das sagt rdece
zore festival/red dawns festival 2007 (slo) (märz 2007)
pop-punk-new wave-garage rock with analogue warmth of the 80's and
keyboard melodies that escaped straight from a low-budget horror
movie
(und nochmal auf slowenisch...)
pop-punk-new wave-garani rock z analogno toplino zasedb iz
80-ih in klaviaturskimi melodijami, ki so zbeale iz nizkoproracunskih
grozljivk
das sagt parque
del sol (scroll dich down zum 6. august 2006: boing, bumm,
tschak!)
...Inzwischen checken FIRST FATAL KISS Bass, Synthie, Geige und
Schlagzeug für den nächsten Auftritt. FFK wären in
der Situationistischen Schublade auch gut aufgehoben, aber Schubladen
sind nichts für die Mädchenband mit Hang zum minimalistischen
Punkwave der 80er. Im Gegensatz zu vielen Riotgrrrl-Bands verzichten
FFK auf martialisches Gitarrengepose und greifen stattdessen schon
mal zur Geige. Der Wechsel der Instrumente ist Programm, so etwas
wie einen "Bandleader" läßt sich nicht ausmachen
und wenn's passt, dann singt eben [die] Schlagzeugerin [...] Irgendwo
hab ich den Vergleich mit den Slits gelesen, der vielleicht von
der linken und feministischen Haltung her passend sein mag, musikalische
Verweise auf diese konnte ich aber keine entdecken...
das sagen die oberösterreichischen
nachrichten (25. feburar 2005)
POSTHOF: KAPU-Heimspiel-Abend
Weit jenseits der Charts
Die drei jungen Frauen von "First Fatal Kiss" aus Wien
hatten ein Problem, dass viele Musikerinnen kennen: wurden sie doch
beim Eintreffen im Posthof nicht als Band erkannt, sondern als Catering-Lieferantinnen
wahrgenommen.
Sie eröffneten den Abend und dekonstruierten nicht nur als
"Frauenband" gängige Rock-Klischees: reduziert auf
Bass, Schlagzeug und Synthie boten sie minimalistischen, aber humorvollen
Art-Rock zwischen Trash-Attitüde und feministischer Überzeugungsarbeit.
Die männlichen Kollegen von "Krautschädl" aus
Wels und "Ensenada" aus Linz spielten beherzte Rockmusik
mit hohem Unterhaltungswert. In Sachen Innovation konnten sie mit
First Fatal Kiss und dem Hauptact "BulBul & Tumido"
aber nicht mithalten.
gesamter artikel nachzulesen unter http://www.nachrichten.at/kultur/337185
das sagt malmoe
(21. oktober 2004)
First Fatal Kiss: No boys! No girls! No government!
Wo Pantskirt die Effektknöpfe bis zum Anschlag drehen, schalten
die Kolleginnen von First Fatal Kiss bewusst auf Sparflamme: bei
der Bühnenshow. Hier ist geradezu spartanische Reduktion angesagt.
Die drei sind mit Keyboards, Drums und Bass auch genug beschäftigt,
manchmal wird sogar zur Geige gewechselt, und gesungen wird vom
Schlagzeug aus. Da bleibt kein Raum für Gehopse, und die Konzentration
liegt ohnehin auf Musik und Text. Und dort wirds dann ziemlich
interessant: Ein orgeldominierter, gitarrenfreier Punk/Wave-Sound,
der immer wieder in Polka-Rhythmus umschlägt, bei dem auch
schon mal Stücke von den Beatles und Stereo Total unter die
Räder geraten. Songtitel wie no government, information
crisis catastrophe und diverse Kantaten über (eigentlich:
gegen) Geschlechterrollen zeigen an, dass die Performance von First
Fatal Kiss auf Reflexion statt Massenekstase aus ist. Seit 2 Jahren
gibt das Trio Konzerte im autonomen und Frauenszene-Umfeld, und
irgendwann, wenn das Geld reicht, sollte ja mal ein Tonträger
rausschauen. Bislang gibts bloß eine Kassette (Favoriten)
mit 10 Nummern, aufgenommen bei einem Konzert im EKH im Vorjahr,
und ein paar MP3s auf ihrer Website. So viel lässt sich schon
heraushören: Aus den Eigenkompositionen könnte mit ein
bisschen Produktion ganz schön was werden. Wir sind gespannt!
beat
der gesamte artikel mit rezensionen von räuberhöhle,
pantskirt und cobra killer ist online unter http://www.malmoe.org/artikel/erlebnispark/735
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