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first fatal kiss sind:
renée winter (keyboard, bass, drums, vocals)
maria reisinger (bass, drums, vocals)
birgit michlmayr (drums, violin, keyboard, vocals)

kontakt: firstfatalkiss@frauenweb.at


video: "how to play a very good punk song" (thanx to al bird gore)
http://www.youtube.com/watch?v=6iwOsL_dQLg

das sagt first fatal kiss

"verzerrter bass, keyboard, drums und engagierte gesangs- und geigenparts. feminism will rock you." - so die kurze selbstbeschreibung von FIRST FATAL KISS. von zuhörerInnen schon mit den SLITS verglichen worden, behaupten die drei musikerinnen mit nicht wenig eitelkeit via POP die eigentliche idee von PUNK zu praktizieren. und negieren damit vehement das etablierte 4 buben 3 akkorde-konzept. da taucht peaches schon mal in der halle des bergkönigs auf, und ausserdem gute mädchen, böse mädchen, keine mädchen, keine buben... der sound lässt so manche konzertbesucherin wehmütig an die 80er jahre denken (vor 10 jahren hättest' mit der musik jedenfalls scheissen gehen können). manchmal sind wir james dean und lotte geht weiter.

das sagt drehli robnik, filmwissenschaftler (april 2008)
"wenn punk irgendeinen sinn hat, dann ist es first fatal kiss!"

das sagt bluminator im kapuzine (märz/april 2008)
die 3 damen von first fatal kiss (drums, bass, keyboard, geige, vocals) sind in unsere breiten nicht mehr ganz unbekannt, auch wenn man sie in unserer stadt schon des längeren vermisst (was sich hoffentlich bald ändern wird!). ffk beglücken mich hier mit 11 songs (der großteil zwar nicht aus eigener feder), die frech und charmant vorgetragen werden. die platte braucht eine weile, bis sie ihre größe offenbart, aber einmal gepackt, lässt sie einen nicht mehr los – die unschlagbare kombination von herz und hirn. first fatal kiss mögen es minimalistisch und politisch. hier werden geschlechterrollen inklusive so genannten natürlichen anlagen dekonstruiert bzw. überhaupt destruiert. und wenn fremde worte und ideen der bessere ausdruck dafür sind, so what! gecovert werden u.a. die nuts (großartig!), f.s.k. oder die aeronauten. und jene die sich an einem gewissen technischen dilettantismus stoßen, denen kann ich nur sagen: geht nach hause zu euren slash gitarre büchern, denn ihr hab nicht kapiert worum es hier geht. und sollten f.s.k. bald einen neuen fan haben, dann ist das diesen damen zu verdanken. no boys, no girls no government! (dieser tonträger ist auch in der kaputique erhältlich!)

das sagt der orf (gesehen u.a. unter http://termine.orf.at/oe3/... (august 2007)
First Fatal Kiss. Frische heimische New Wave-Pop-Band.

das sagt rdece zore festival/red dawns festival 2007 (slo) (märz 2007)
pop-punk-new wave-garage rock with analogue warmth of the 80's and keyboard melodies that escaped straight from a low-budget horror movie
(und nochmal auf slowenisch...)
pop-punk-new wave-garažni rock z analogno toplino zasedb iz 80-ih in klaviaturskimi melodijami, ki so zbežale iz nizkoproracunskih grozljivk

das sagt parque del sol (scroll dich down zum 6. august 2006: boing, bumm, tschak!)
...Inzwischen checken FIRST FATAL KISS Bass, Synthie, Geige und Schlagzeug für den nächsten Auftritt. FFK wären in der Situationistischen Schublade auch gut aufgehoben, aber Schubladen sind nichts für die Mädchenband mit Hang zum minimalistischen Punkwave der 80er. Im Gegensatz zu vielen Riotgrrrl-Bands verzichten FFK auf martialisches Gitarrengepose und greifen stattdessen schon mal zur Geige. Der Wechsel der Instrumente ist Programm, so etwas wie einen "Bandleader" läßt sich nicht ausmachen und wenn's passt, dann singt eben [die] Schlagzeugerin [...] Irgendwo hab ich den Vergleich mit den Slits gelesen, der vielleicht von der linken und feministischen Haltung her passend sein mag, musikalische Verweise auf diese konnte ich aber keine entdecken...

das sagen die oberösterreichischen nachrichten (25. feburar 2005)
POSTHOF: KAPU-Heimspiel-Abend
Weit jenseits der Charts
Die drei jungen Frauen von "First Fatal Kiss" aus Wien hatten ein Problem, dass viele Musikerinnen kennen: wurden sie doch beim Eintreffen im Posthof nicht als Band erkannt, sondern als Catering-Lieferantinnen wahrgenommen.
Sie eröffneten den Abend und dekonstruierten nicht nur als "Frauenband" gängige Rock-Klischees: reduziert auf Bass, Schlagzeug und Synthie boten sie minimalistischen, aber humorvollen Art-Rock zwischen Trash-Attitüde und feministischer Überzeugungsarbeit.
Die männlichen Kollegen von "Krautschädl" aus Wels und "Ensenada" aus Linz spielten beherzte Rockmusik mit hohem Unterhaltungswert. In Sachen Innovation konnten sie mit First Fatal Kiss und dem Hauptact "BulBul & Tumido" aber nicht mithalten.
gesamter artikel nachzulesen unter http://www.nachrichten.at/kultur/337185

das sagt malmoe (21. oktober 2004)
First Fatal Kiss: No boys! No girls! No government!
Wo Pantskirt die Effektknöpfe bis zum Anschlag drehen, schalten die Kolleginnen von First Fatal Kiss bewusst auf Sparflamme: bei der Bühnenshow. Hier ist geradezu spartanische Reduktion angesagt. Die drei sind mit Keyboards, Drums und Bass auch genug beschäftigt, manchmal wird sogar zur Geige gewechselt, und gesungen wird vom Schlagzeug aus. Da bleibt kein Raum für Gehopse, und die Konzentration liegt ohnehin auf Musik und Text. Und dort wird’s dann ziemlich interessant: Ein orgeldominierter, gitarrenfreier Punk/Wave-Sound, der immer wieder in Polka-Rhythmus umschlägt, bei dem auch schon mal Stücke von den Beatles und Stereo Total unter die Räder geraten. Songtitel wie „no government“, „information crisis catastrophe“ und diverse Kantaten über (eigentlich: gegen) Geschlechterrollen zeigen an, dass die Performance von First Fatal Kiss auf Reflexion statt Massenekstase aus ist. Seit 2 Jahren gibt das Trio Konzerte im autonomen und Frauenszene-Umfeld, und irgendwann, wenn das Geld reicht, sollte ja mal ein Tonträger rausschauen. Bislang gibt’s bloß eine Kassette („Favoriten“) mit 10 Nummern, aufgenommen bei einem Konzert im EKH im Vorjahr, und ein paar MP3s auf ihrer Website. So viel lässt sich schon heraushören: Aus den Eigenkompositionen könnte mit ein bisschen Produktion ganz schön was werden. Wir sind gespannt!
beat
der gesamte artikel mit rezensionen von räuberhöhle, pantskirt und cobra killer ist online unter http://www.malmoe.org/artikel/erlebnispark/735


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